12. Sonntag nach Trinitatis, 3. September 2017, Jesaja 29,17-24

So könnte auch ein Wahlredner reden: Wie Jesaja vor 2500 Jahren von einer Welt voll Frieden, gesunder Natur, Gerechtigkeit und Hilfe für Behinderte und die Armen.
Hoffnung und Mut sollt Ihr machen!

Mehr: So wie der Prophet Jesaja vor 2500 Jahren in chaotischer Zeit Hoffnung und Mut predigte mit dem Text Jesaja 29,17-24.
Erinnert euch nicht nur an den Beginn des Kriegs am 1. September und daran was dann geschah! Denkt auch an den Frieden in Europa seit 1945.
Hoffnungen macht Jesaja:
1. Auf fruchtbares Land und Wälder! Zum Erhalt und Wiederherstellung der Schöpfung ist viel nötig! Für Erhalt, Schutz und Pflege der Natur rufen auch die Kirchen in der Welt am 1. September auf. Das ist neu und nötig. Auch das ist Aufgabe von Christen! – Die Politiker brauchen dazu die Unterstützung der Bürger.
2. Hoffnung gibt es auch für die hoffnungslosen Fälle: Taube und Blinde werden sehen und hören. Die Ärmsten werden fröhlich sein und Gott loben. Wie es von Jesus heisst: Die Blinden sehen, die Tauben hören und den Armen wird das Evangelium gepredigt! – Wie im Evangelium heute von einem Taubstummen berichtet wird.
Um die Behinderten und die Armen wollen sich auch die Politiker kümmern. So versprechen sie vor der Wahl. Gut so. Anscheinend sind die Botschaften aus der Bibel überall angekommen. Sie wissen, dass man sich um Flüchtlinge und Kriege auch in andern Ländern kümmern muss.
3. Hoffen dürft ihr auch auf das Ende der Tyrannen! Ihr habt das schon erlebt: Napoleon, Hitler, Mussolini, Lenin, Stalin, Ciausescu, Milosovic, Sadam Husein, Mubarak, Gadafi, Ben Laden. Seid dankbar für Ordnung und Gerechtigkeit und setzt euch dafür ein, dass es so bleibt.
4. Auf Recht und Gerechtigkeit dürft ihr auch in eurer Umgebung hoffen. Die Spötter und Gewissenlosen werden nicht gewinnen. Wenn auch ihr euch für Recht und Gerechtigkeit einsetzt. Am besten durch euer Vorbild.
5. Sehen lassen können sich die Völker, die danach leben. Die Flüchtlinge wissen, in welche Länder sie wollen. Nicht in die moslemischen Staaten! Hofft darauf, dass alle Regierungen verstehen, dass sie nur durch Recht und Gerechtigkeit bestehen werden.
6. Ein Gott ist über allen Völkern und das ist der Gott an den Abraham und Israel glaubten. Was er sagt, ist für alle Völker richtig. Auch wenn sie – wie wir – für „Gott“ andere Namen gebrauchen. Hofft, dass immer mehr Menschen sich einig werden: Wir sind IHM Rechenschaft schuldig und haben Frieden und Gerechtigkeit zu üben und die Schöpfung zu erhalten.
7. Auf Verstand hofft und gebt nicht auf, die Bockigen zu belehren!

Viel erhoffte sich Jesaja. Er erlebte es nicht.
Betet und arbeitet dafür dass ihr als Nachfolger Jesu seht, dass einige Hoffnungen erfüllt werden.
Es gibt immer noch Hoffnung für diese Welt. Sagt das weiter!

Lesungen: Mk 7, 31-37: Jesus tut Unwahrscheinliches. Und Apostelgeschichte 9, 1-9: So wurde Paulus zu einem Boten des Evangeliums! Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen: So macht der Wochenspruch Jesaja 42,3 uns Zweiflern Hoffnung.

Gebetet wird heute Benin, Elfenbeinküste und Togo und dass Friede in Syrien und der Ukraine wird.

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