13. Sonntag nach Trinitatis, 10. September 2017, Markus 3, 31-35

Um den Willen Gottes auch in und gegen die Familie geht es am 13. Sonntag nach Trinitatis mit dem Text Markus 3, 31-35!
1. Geschwister in der Gemeinde und in der Familie: das ist beides Verwandtschaft! Eine gute Gemeinde ist wie eine gute Familie. Deshalb spricht Jesus und die Apostel von Brüdern und Schwestern. Weil wir e i n e n Vater haben. Und eine Mutter, wenn man die Kirche als Mutter bezeichnen will. Oder Halbgeschwister, wenn man meint, verschiedene Kirchen glauben zu sollen.
2. Zum Christsein gehört auch: Ich gehöre zu einer Gemeinde. Lieben kann man nicht allein.
3. Es macht Spaß, neue Geschwister kennen zu lernen und Bruder-oder Schwesternschaft zu schließen. Auch mit andern Sprachen Konfessionen und Traditionen. Christen leben schon lange in e i n e r Welt. Sie leben schon globalisiert!
4. Manchmal sind uns diese Geschwister in Christus lieber als die Verwandten. Leider kann es wegen der Tätigkeit in der Gemeinde Familienkrach geben.
5. Umso besser, wenn wir mit Verwandten auch im Glauben einig sind.
6. Die Geschwister Jesu und die Mutter Jesu mussten erst verstehen, dass er etwas Besonderes ist. Aber nicht verrückt ist, wie einige Verse vorher (Vers 21) berichtet wird. Sie lernten es. Die Mutter Jesu unter dem Kreuz wird von Johannes angenommen. Später ist der Bruder Jesu Jakobus das Haupt der Gemeinde!
7. Mindestens sechs Geschwister Jesu werden in Markus 6, 3 erwähnt! – Ihr wisst, dass die orthodoxe und die römisch-katholische Kirche damit Schwierigkeiten haben, wenn sie die Jungfräulichkeit Mariens bekennen.
8. Tut den Willen Gottes! – Damit zeigt ihr, dass ihr Kinder Gottes seid. Wie der 1. Johannesbrief sagt: Wir sollen Kinder Gottes heißen – und wir sind es auch!
Zeigt euch einander diese Liebe. Wie Geschwister einander lieben sollten. Grüßt euch mit dem „heiligen“ Kuss, schreibt Paulus am Schluss seiner Briefe!
Der erste Schritt zur Liebe ist einander kennen zu lernen.
Eine Anekdote: „Wir lieben dich“ sagten die Schüler zum Rabbi. „Wisst ihr was mir weh tut?“ antwortete er. „Nein!“ „Dann liebt ihr mich noch nicht!“
Schön ist, wenn Pflichten in der Familie und der Gemeinde sich nicht widersprechen!
Bemüht euch, die Liebe Christi auch in Ehe und Familie zu leben. Damit eure Familie als kleinste Einheit der Kirche glaubhaft bleibt. Die Urgemeinde entstand aus Hausgemeinden!

Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan Mt 5,40.
Lesungen: Lk 10, 25-37 (Barmherziger Samariter war nicht verwandt!)
1.Joh 4,7-12 (Liebe ist Gottes Wille)

Weltweit gebetet wird in der nächsten Woche für die Menschen und Christen in Ghana und Nigeria mit ihren großen Problemen.

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