17. Sonntag nach Trinitatis, 8. Oktober 2017, Markus 9,17-27

Glaubt auch das Unmögliche! Dazu lädt der Text Markus 9,17-27 – vom epileptischen Sohn oder von seinem gläubigen Vater ein.
Epilepsie hat viele Formen. Und je nachdem heute verschiedene Behandlungsformen. Alkohol kann sofort einen Anfall auslösen und manchmal hört mit dem Aufhören des Trinkens auch die Epilepsie auf! Aber dazu braucht es auch die Hilfe Gottes!
Zum Text:
1. Bringt alle Sorge zu Jesus. Auch die gegen die es keine Arznei gibt. Sagt euch einander die Sorgen und Nöte und Kummer. Und hört sie an – und betet dann auch darüber. Wo zwei oder drei sich einig werden, so will er sie erhören!
2. Nehmt euren Zweifel nicht so wichtig. Gott kann mehr als wir hoffen oder rechnen. Manche Christen beten nur um das, was Gott möglicherweise erhören kann. Und nicht das Unmögliche. Das heisst, was wir für unmöglich halten. Hier hilft nur noch Beten! Das sagt der folgende Vers 29. Der Vater tut das. Das „Herr erbarme dich“ (Kyrie eleison) das wir im Gottesdienst singen hat genau diese Bedeutung.
3. Jesus bleibt bei dem Kranken. Bis der Anfall vorbei ist. Das kann lange dauern. Jesus bleibt bei dem Kranken. Das ist die Ermutigung: Nehmt euch Zeit zum Besuch von Kranken, Leidenden und Sterbenden. Sie spüren das oft auch dann, wenn sie nicht reagieren können.
Für mich ein tröstliches Bild: Jesus bei dem von epileptischen Krämpfen geschüttelten und dann zur Ruhe gekommenen. ER bleibt dabei, auch wenn alle gegangen sind.
4. Seelisch Kranke ist heute ein großes Thema. Früher Melancholie oder Schwermut genannt, heute „Depression“ oder „Burn out syndrom“. Die Krankenkassen zahlen immer mehr. Um so wichtiger ist dass wir Seelenpflege treiben: Gebet, Stille, Bibellese, Gemeinschaft pflegen. Weil Einsamkeit und Alleinsein oft in Depression führt. Beten sollte Gewohnheit sein. Mindestens das Vaterunser Dreimal am Tag. Keine schädlichen Nebenwirkungen! – Danken und Fröhlichkeit wie in guten Gottesdienst erfahren wird, hilft.
Nebenbei: Es gibt tatsächlich eine „Lachtherapie“ zur Behandlung seelisch Kranker. Könnt Ihr ja mal probieren. Weil wir Christen etwas zu lachen haben! Ganz einfach: Man sitzt zusammen und einer fängt an zu lachen. Bis alle lachen! Traurige Christen sind traurige Christen.

Weltweit gebetet wird in der nächsten Woche für die Menschen in El Salvador, Costa Rica, Nicaragua und Panama.
Römer 10,9-17 „Glaube macht selig!
Matthäus 15,21-28 auch eine Heilung durch Gebet!

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