8 Gedanken zu „„Wahre“ Ökumene? (w, 52 J)

  1. Es wäre schön grenzenlose wahre Ökumene zu schaffen! Doch leider gibt es noch zu viele Menschen, die den „neuen Wein in die alten Schläuche füllen“, insbesondere in der kath. Kirche, zu der auch ich gehöre. Zu viele konservative Gedanken und Verschlossenheit gegenüber Neuem machen sich dort noch breit. Und es ist schwer, diese Mauer der Verschlossenheit zu durchbrechen. Nur wenige Gemeinden öffnen sich der christlichen, ökumenischen Gemeinschaft. Es wird noch ein langer Weg sein zur wirklichen, grenzenlosen und wahren Ökumene

  2. Leider ist das Ganze eine „Machtfrage“, nicht eine theologische. Denn da wäre das gemeinsame Abendmahl schon lange möglich. Wenn aber die Priesterschaft aller anerkannt würde, dann käme vieles in der kath. Kirche zum Wanken. Dennoch: wir an der Basis sollten immer wieder das Gemeinsame leben, nur so kann es sich auch oben ändern!

    • Genau so! „Kirche“ ist immer eine Gemeinschaft von Menschen, die sich treffen und miteinander leben. Die Verwaltung oder „Leitung“ der Kirchen ist nur dazu da, zu helfen, dass am Ort „Kirche“ gefördert wird. Ich habe kein Problem an einer Messe teilzunehmen, wie auch röm.kath. Freunde.

  3. Die katholische Tradition bzw. Luther haben angeordnet, dass nach bei der katholischen Eucharistie eine Transsubstantiation stattfindet, beim evangelischen Abendmahl hingegen eine Konsubstantiation. Ein Gläubiger, der nicht das richtige Verständnis der chemisch-theologischen Vorgänge hat, ist nicht würdig, die Kommunion bzw. das Abendmahl zu empfangen. Die ev. Kirche sieht das entspannter, hier sind Katholiken i. d. R. zum Abendmahl mit eingeladen, bei der katholischen Kirche ist man hier rigider. Immerhin wird mit der Konversion ein gangbarer Weg angeboten (sog. Rückkehrökumene).

  4. Ökumene? – Das ist in den vergangenen Wochen für mich die Neujahrs(Friedens-)Botschaft von Papst Franziskus herunterzuladen und zu studieren – und mir vorzunehmen den Hirtenbrief „Gaudium Evangelii“ (in deutsch) zu studieren und die Webseite „Radio Vatican“ bestellt zu haben. Und mich intensiv bei einer Russlandreise mit Pfingstlern und einem orthodoxen Priester (nacheinander!) unterhalten und gebetet zu haben. ICH muss ökumenisch leben!

  5. Der Papst bat in einer Videobotschaft an eine Pfingstlerversammlung in Chicago „für ihn zu beten, wie er für sie bete und sie segne“…sehne sich danach die Brüder in Christus zu umarmen.
    Das nenne ich ökumenisch. Besonders weil die Landeskirchen in Deutschland die Pfingstler bisher von der Seite anschauen…

  6. Der Heilige Geist ist in der Kirche zwar nicht weg, aber doch sehr gedämpft. Dieser ist aber nötig, denn er ist es, der einig macht. Zuerst muss also alles, was ihn dämpft, entfernt werden. Dazu wiederum muss wieder neu und unvoreingenommen die Bibel studiert werden, am besten gleich konfessionsübergreifend und unter Gebet. Ich denke, so kann es was werden.

    Luther wollte keine Trennung von der damaligen abendländischen Kirche. Hätte diese sich damals bewegt, gäbe es heute keine evangelische Kirche, aber auch keine katholische in der heutigen Form.

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