18 Gedanken zu „Wird Gott die Apokalypse wirklich wahr werden lassen? (m, 15 J)

  1. 1. Wenn Menschen verfolgt werden und sich am Ende fühlen, haben sie auch Vorstellungen über das Ende dessen, was sie schon jetzt als Apokalypse erleben. Davon können wir etwas in der Bibel nachempfinden. Was mögen Menschen jetzt empfinden in den Ländern, in denen sie jetzt wegen ihrees Glaubens oder einfach nur aus wirtschaftlichen Gründen versklavt und unterdrückt werden?
    2. Gott hat in der Noah-Geschichte versprochen, dass Saat und Ernte, Tag und Nacht, Sommer und Winter nicht aufhören werden…
    3. Wir lebten eine ganze Zeit in der Illusion, die Wissenschaft habe alles irgendwie im Griff und mit unserer Welt wird es ein gutes Ende nehmen. Bisher haben wir es auch meistens noch irgendwie geschafft. Zumindest für die, die es sich leisten konnten.
    Aber mit jeder gelösten Frage tun sich ungelöste Fragen auf. Krankheiten besiegen wirksame Medikamente. Die Erde kann sich so erwärmen, dass wir die Folgen nicht mehr im Griff haben. Es ist leider nicht ganz unwahrscheinlich, dass es die Menschen sind, die die Apokylypse wahr werden lassen – und Gott wird sagen: Ich habe euch doch gewarnt. Warum habt Ihr immer einfach weiter gemacht?
    Siehe auch:
    http://www.theopoint.de/html/oase_fur_kinder.html#Anhang1

    • In diesem Werk – Die Wiedergefundene Botschaft von Louis Cattiaux -findet man Antworten auf alle Glaubens-Fragen. Zum Thema Apokalypse liest man dort z. B.: „Der Kelch der Ungerechtigkeit ist voll, oder fast, und bald wird er über die Erde ausgeschüttet werden, wie ein Feuer, das alle Werke der Menschen verzehren wird und es werden nur rauchende Ruinen übrigbleiben. – Werden die Überlebenden dann begreifen?

      • Der Kelch der Ungerechtigkeit ist ständig voll. Als der Sohn Gottes starb, war er übervoll. Gott will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er umkehre und lebe. Mir würde es reichen, wenn die Apokalypse, also die Offenbarung, „nur“ geistig gemeint ist, dann gäb es keine echten Ruinen und keine Toten. Aber ich habe das Gefühl, dass viele die Apokalypse in der schlimmsten Ausführung erwarten und indirekt auch wollen. Von Gott kann dieser Wille nicht kommen. Jeder Christ sollte sich fragen, wie er dazu beitragen kann, dass es nicht so weit kommt. Reichen nicht leere Kirchen, zerstückelter Leib Christi bis zur Unkenntlichkeit, Hoffnungslosigkeit in Bezug auf den Glauben, Lieblosigkeit überall u.v.a.m.? Kann nicht ab jetzt das Tal durchschritten sein? Wo sind die Ritter des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe? Berechnen sie gerade den Wert des Euro, fahren den Müll weg, verkaufen eine Versicherung, arbeiten im Bergwerk oder sind auf der Jagd nach Prozenten für eine Partei? Wie lange wird das Land nach dem Weltkrieg nun noch wirtschaftlich aufgebaut, bevor man sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmert? Soll das Feld denen überlassen werden, die nichts Gutes im Schilde führen?

        • Ihren Ausführungen stimme ich völlig zu. – Der Kelch wird wohl zu vielen Zeiten voll gewesen sein, doch diesbezüglich berichtet die Heilige Schrift in der Geschichte Sodoms (1. Moses 18,16…),dass ein einziger Gerechter auf Erden genügen würde, um den Vollzug von drohenden Ereignissen aufzuschieben oder gar aufzuheben. – Wird das nicht auch zu allen Zeiten so sein? – Demnach sollte ein einziger Gerechter auf Erden Wunder bewirken können; z. B. dass der Eiserne Vorhang, der durch ein Land gezogen wurde sich öffnet ohne dass ein einziger Tropfen Blut deswegen vergossen werden muss (siehe Die Wiedergefundene Botschaft Buch XXXVIII – Vers 4). Aber wer glaubt heute noch an Wunder?

          • Wer, glauben Sie, war der Gerechte, der bewirkte, dass der Eiserne Vorhang sich wie beschrieben öffnete?

        • Lieber B L: Entschuldigen Sie, dass ich bisher nicht auf Ihre Frage vom 16. Mai einging; da am Ende der Frage kein >kommentiere< zu sehen war, war ich mir nicht sicher, ob darauf eine Antwort erwartet wurde. – Möchten Sie wirklich etwas Näheres über diesen Menschen erfahren? Da er zur Zeit in Deutschland völlig unbekannt ist, genügt es nicht ihn namentlich zu benennen. Es geht um einen Menschen, der sein Leben zur Suche nach göttlicher Weisheit und zum diesbezüglichen Dienst an den Menschen einsetzte. Es ist schwer einen solchen Menschen mit wenigen Worten vorzustellen, aber wenn es wahrhaft erwünscht ist, werde ich es versuchen. – Hier nur ein einziges Zitat aus seinem Munde:" Um diese Welt zu verbessern haben wir Politiker, Syndikate, Soziologen; doch die Verbesserung dieser Welt ist nicht die Angelegenheit der Menschen Gottes, diese sind hier um zu uns von der anderen Welt zu sprechen." – Und genau das tat er solange er auf dieser Erde weilte.

          • Ich gestehe, keine (oder jetzt wenig) Ahnung von Hermetik zu haben. Wie ich es aber begreife, kann diese nur als Ergänzung zu einem Glauben dienen, nicht als Ursprung. Was letztlich nicht von Gott kommt, kann nicht Bestand haben.

            Was den Gerechten angeht, von dem Sie sprechen und den man ja mit Hilfe des Zitates googlen kann: Viele waren der Meinung, Sie haben das Ende des Ostblocks herbei geführt. Einige sagen Gorbatchow, andere Papst Johannes Paul II., andere die deutsche Politik seit Brandt, der nächste sagt, es war Kohl, und manche meinen, es war die osteuropäische Bevölkerung, die es geschafft habe, sich zu befreien.

            Es gibt auch Stimmen, die sagen, die UDSSR hatte einen geheimen Plan, scheinbar aufzugeben, um später erneut groß zu werden und dieses Mal ganz Europa zu beherrschen.

            Damit will ich sagen, dass jeder sich so seine Gedanken macht und von seiner Warte aus berichtet, Sie bilden keine Ausnahme, ohne zu werten.

            Noch zu Sodom: Gott fand keine zehn Gerechten. Aber die Gerechten wurden vor dem Untergang aus der Stadt heraus geführt…

            Für mich ist die Welt voll von Symbolen, die ich aber oft nicht (er-)kenne. Aber nicht ein Spatz fällt vom Baum ohne Gottes Willen. So habe ich Vertrauen. Und für mich hat sich Gott offenbart im Menschen, der ist Christus, sodass es kein Geheimwissen geben kann, welches NOTwendig ist, um Gott kennen zu lernen. Das Buch ist ein für alle mal aufgeschlagen und jeder, der drin lesen möchte, darf es tun.

            Aber dass Symbole uralt sind, älter als der christliche Glaube, das zweifle ich nicht an, im Gegenteil. Göttliche Erkenntnis derselben gab es schon seit Beginn an. Das Ziel jeder Symbolik kann aber „nur“ die Vertiefung des Glaubens sein, denke ich.

  2. Die Bibel redet von keinem Ende, welches ein absolutes Ende bedeutet. Es kommt ein Ende, aber danach geht es weiter. Die Filmtrilogie „Der Herr der Ringe“ zeigt so etwas. Der Frieden wird folgen, ein langer Frieden und Glück.

    Je mehr Menschen dem Bösen nachgeben, desto schlimmer wird es. So war es immer in der Vergangenheit. Und merken wir so etwas nicht auch in der Gegenwart? Also wird es so auch in Zukunft sein. Der eigentliche Kampf ist ein geistiger, der schlimmstenfalls in Krieg mündet, zu sehen in vielen Ländern der Welt.

    Gott kann nicht anders, als zu wissen, welche Wege der Mensch nehmen muss, um ins Verderben zu fallen. Wenn die Menschheit dann strauchelt, wird er sie wieder aufheben, wie ein Vater sein kleines Kind.

    Warum fallen wir? Damit wir lernen, uns wieder aufzurappeln!

    • „Das Ende wird sehen, wie das reine Feuer das Wasser der Welt in seine eigene Natur vewandelt.“

      Louis Cattiaux, Die wiedergefundene Botschaft, Buch IV, 84′ (Herder)

      • Sie werden verstehen, dass ich solche Bücher nicht einmal gleichwertig zur Heiligen Schrift ansehen kann. Das Volk Israel zog aus von den alten Ägyptern, das wird nicht geschehen sein, weil die Ägypter den wahren Glauben hatten.

  3. Sie haben recht BL, zu dem Zeitpunkt waren die Ägypter der Idolatrie verfallen und ihre Gelehrten waren profan und überheblich, wie bei allen Völkern die keinen wahren Gottesglauben mehr besitzen.
    Das neu gesandte Buch ist kein Ersatz für irgendeine traditionelle Schrift wie z. B. die Bibel; in einem Vers steht :> Das Buch bestätigt die heiligen Schriften so wie ein ergebenes Kind für seine vielgeliebten Eltern einsteht< (Buch XIX, Vers 8).

    • Die Fragen, die von den gläubigen Menschen auf diesem Blog gestellt werden – auch bezüglich der Theodizee – scheinen darauf hinzuweisen, dass die Gläubigen, obwohl sie die Heiligen Schriften lesen und obwohl sie unsere wundervolle christliche Religion verehren, keine befriedigenden Antworten finden. Genau für diese Menschen scheint Die Wiedergefundene Botschaft geschickt worden zu sein, denn es heißt in der Schrift, dass sie die Gläubigen zu den Wurzeln ihrer Religionen zurückführen möchte.
      Die Sprache dieser Schrift ist so einfach und so leicht verständlich, dass dadurch der ungeheure Tiefgang und Reichtum verschleiert wird, den eine flüchtige erste Lektüre nicht unbedingt offenbart.
      Franz Xaver von Baader sagte:“Das Mysterium Gottes ist nicht undurchdringbar sondern nur eine verhüllte Wahrheit. Nur das, was der Geist bewundert, das verehrt, liebt und betet das Herz an.“ – Und der demütigste aller Autoren, Louis Cattiaux, sagte von dem Werk, in dieser Schrift sei die Wissenschaft und die Liebe Gottes untrennbar in der Erkenntnis Gottes verbunden.
      Sie, Herr Pr. S. Feye schrieben ein paar einleitende Worte in der deutschsprachigen Ausgabe und zitierten als Epigraph folgenden Vers, den ich mir erlaube für die Gläubigen dieses Blogs zu wiederholen:
      >Das ist ein großes Volk, bei dem ein deratiges Buch veröffentlicht werden ikann. – Aber ein weitaus größeres Volk ist das, von dem es angenommen wird<. – Vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben in diesem Blog auf das Werk aufmerksam zu machen!

      • Der Text dieses erstaunlichen Buches wurde in französischer Sprache verfasst, doch gibt es ganz gewiss in Deutschland viele bedächtige, aber sehr tiefgehend denkende Menschen (dies ist von jeher eine besondere Charakteristik des Deutschen Volkes), die sehr sorgfältig das Fundament dieses Werkes analysieren werden, um letztendlich Zeugnis zu geben von dem immensen Ausmass dieser außerordentlichen Schrift

    • Sie schreiben: „Das neu gesandte Buch ist kein Ersatz für irgendeine traditionelle Schrift wie z.B. die Bibel.“

      Für den Christen ist die Bibel eben nicht nur „irgend eine traditionelle Schrift“.

      Wenn das neue Buch alle heiligen Schriften bestätigt, würde das bedeuten, dass es keine Unterschiede der Religionen gibt. Wenn doch, könnte es nur einen Teil der jeweiligen Heiligen Schrift bestätigen, gleich wie ein Kind nur einen Teil der Gene des Vaters erbt, einen anderen Teil von der Mutter. Verzeihen Sie, aber das sieht danach aus, als picke man sich die Rosinchen heraus und baue etwas Neues.

      Nicht das „Volk“ ist groß, welches dieses Buch annimmt, sondern das Volk, welches Gott annimmt.

      • Zweiflsohne ist die Bibel für uns Christen >DAS< Buch schlechthin für unsere Unterweisung.

        Bezüglich der äußeren Hülle der Religionen, d. h. dem moralischen, sozialen, historischen und symbolischen Sinngehalt, der den Lebensgewohnheiten der Völker angepasst ist, gibt es gewiss Unterschiede, jedoch wohl nicht bezüglich dem geheimen oder verborgenen Sinngehalt, der sich in allen inspirierten heiligen und weisen Schriften auf dasselbe Mysterium beziehen soll.

        Obwohl es heißt, dass dieser Sinngehalt als besondere Gabe Gottes nicht allen Gläubigen offenbart wird, sind alle gläubigen Menschen, die sich diese Erkenntnis wünschen, aufgerufen, danach zu suchen und darum zu beten. Gott sprechen lassend heißt es bei Amos V, 4: Suchet mich und lebt.

        Selbstverständlich sollen die Menschen Gott annehmen und nicht ein Buch, doch wie können wir Menschen mit Gott in Beziehung treten, wenn nicht über die inspirierten Schriften, in denen Er durch seine Gesandten spricht?

        Der Hinweis auf Die Wiedergefundene Botschaft ist ein wahrlich gut gemeintes Angebot; ob die Gläubigen dieses Blogs sich selbst eine Meinung darüber bilden möchten oder nicht, steht ihnen völlig frei. Die diesbezügliche Freiheit der Wahl bleibt gewiss oberstes Gebot Gottes.

  4. Durch die Lektüre der heiligen Bücher und durch die Meditation darüber, werden wir in uns das heilige Feuer des Herrn erhalten und entwickeln.

    Wer den Seinen das Buch vorliest, weckt in ihren Herzen das Leben und lässt sie vor Gott keimen. Nichts davon wird verloren gehen, denn die Gläubigen werden bestärkt werden und die Spötter werden geprüft werden.

    Die wiedergefundene Botschaft, XIV, 4 und 4′

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