8 Gedanken zu „Sterben die Kirchen aus? (w, 17J)

  1. Die Institution Kirche, im Sinne der Gebäude, mag vielleicht aussterben, doch gewiss nicht der Leib Christi als solcher.
    Das z.B. in der Landeskirche die Konfirmanden in die ‚Kirche‘ gehen müssen, und vielleicht NICHT wollen, zeigt die Größe der Angst der selbigen.
    Vielleicht sollten sie einmal ihr Konzept bedenken, sofern denn eines nötig wäre!

  2. „Stirbt die Kirche aus“? Die Charakterisierung stimmt ja: alte Menschen nur im Gottesdienst und einige Konfirmanden, die die bevorstehende Einsegnung (wie man frueher sagte) in eine Aussegnung verwandeln. – Und doch: Rund um den Globus wird das Evangelium verkuendigt und gelebt. Mag sein, dass die Kirchen in Deutschland in ihrer jetzigen Gestalt keine Zukunft haben. Wir sind ohnehin auf dem Weg, eine Minderheit zu werden. Trotzdem wird es immer Menschen geben, die erfahren und glauben, dass das Diesseitige nicht alles ist. Oder wie Jesus es sagte: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Schliesslich: Was tragen wir zur Verlebendigung kirchlichen Lebens bei? Einladen, gute Beispiele geben, den Glauben leben.

  3. Die Kirchen sterben nicht aus. Sie sind kleiner geworden ohne ihre Räume anzupassen. So entsteht ein Gefühl Von Leere, das mit der Wirklichkeit nicht über ein stimmt.
    Kirchen waren voll, als Kirchgang (schon das Wort war schrecklich) noch Bürgerpflicht war. Heute gehe nur noch die zur Kirche, die ein Herzensbedürfnis haben.

    • Meine Vision:
      (1) In den Dörfern werden Kirchen so umgebaut, dass die wenigen Menschen hier sich wohlfühlen wie in einem Hauskreis; Austausch, Gespräch und Tischgemeinschaft werden wiederbelebt.
      (2) In Abständen von 25 bis 40 Kilometern werden ehrwürdige Kirchengebäude für hochliturgische Gottesdienste mit Kirchenmusik und wegweisender Predigt umgebaut. Hier finden auch die zentralen Konfirmationen einer Landschaft statt, Samstags können Trauungen sein, Taufen im Sommer bei zentralen Gottesdiensten am Bach und am Fluss, im Winter im Hallenbad.
      (3) In sieben bis zehn Regionen Badens [z.B.: Salem. Beuggen. Freiburg. Kehl. Karlsruhe. Mannheim. Lobenfeld. Wertheim] werden ‚Leuchtturmkirchen‘ eingerichtet. Dort finden mehrmals im Jahr zentrale Gottesdienste in Verantwortung von Bischof und Prälaten und unter großer Beteiligung statt.
      Quelle: Peter Wick, Die urchristlichen Gottesdienste)

  4. Die Kirche Jesu Christi wird bleiben. Aber wir müssen uns endlich von dem Selbstverständnis verabschieden, Volkskirche zu sein. Wir lügen uns in die Tasche, wenn wir schönreden. Wir sind schon Minderheit und werden Minderheit sein. Innerkirchlich müssen wir darauf achten, dass nicht die Kräfte dominieren, die das Evangelium „Frohe Botschaft“ als Gesetz missbrauchen!

  5. Nein, das glaube ich nicht. Sicherlich wird sich manches ändern (müssen), aber die Idee des christlichen Glaubens ist stark genug, sich auch unter härteren Bedingungen zu behaupten. Woran liegt es, dass junge Leute sich der Kirche entziehen? Ich denke, das liegt daran, dass es in unserer Gesellschaft nicht mehr „in“ ist, sich in irgendeiner Weise festzulegen. Es ist halt viel einfacher, auf der Couch zu sitzen, sich vom Fernseher berieseln zu lassen und nebenher virtuelle Freundschaften über soziale Medien zu „pflegen“ als sich auf andere Menschen von Angesicht zu Angesicht einzulassen. Um auf die Frage zurückzukommen: Natürlich ist das, was die meisten Kirchen anbieten, mehr auf Leute ab 60 ausgerichtet, weil die, die die Arbeit machen, ebenfalls schon alt sind. Junge Erwachsene müssten sich also anpassen, wenn sie zu den Gottesdiensten kämen. Andererseits wird sich wenig ändern, wenn die Kerngemeinden immer älter werden, weil die Jungen sich verweigern.

  6. Zufällig belese ich mich auf Ihrer Seite.

    Die Kirche kann nicht sterben. Da Jesus der Lebendige ist.
    Das habe ich erfahren, durch Christus……..
    Die Kirche kann so aber nicht bleiben, denke ich.
    Die Kirchenaustritte werden sich fortsetzen, die Gläubigen sich woanders wiederfinden.
    Die Kirche ist insgesamt so denke ich, „nicht mehr auf dem richtigen Weg“.
    Gleichwohl Christus im Gebet unter uns ist.
    Es ist aber sicherlich auch sehr schwierig den richtigen Weg zu finden.
    Wenige finden ihn gemäß des Wortes. Die Kirche ist politisch fixiert und nicht mehr wirklich Christuszentriert.
    Die Politik kann helfen. Erlösen kann nur Christus.
    Die Politik hat Menschen noch nie zufrieden stellen können.
    Aber sie kann Not lindern. Oder schaffen.
    Aber Christus kann den Gottes-Frieden im Herzen bewirken.
    Das versteht keiner mehr in unserer Kirche.
    Ist da noch ein Gerechter, Einer frage ich?
    Ich suche seit über dreißig Jahren nach „einen“ Menschen, wecher durchgedrungen ist in den Frieden Gottes. (Joh 5,24)
    Ich habe noch keinen gefunden.
    Ja, erklärt wird die Bibel immer wieder.
    Doch wenn, die Erklärer nicht bezeugen können, was sie reden, was soll das werden?
    Und Jene die das Wort bezeugen könnten, (Arbeiter) eventuell, sucht sie nicht. Das Pristertum aller Gläubigen wird unterdrückt. Ich weiss aber auch, dass der Kanzelmissbrauch nahe liegt.
    Das Wort ist maßgeblich. Doch wenn es keine Verbindung zum Glauben hat?

    -Das sich selbst ins Licht rücken, mit der „Bewahrung der Schöpfung“ wird vor Gott so denke ich, keinen Bestand haben.

    Was die Bewahrung der Schöpfung betrifft, so halte ich dafür Gott um Vergebung zu bitten, weil ich seine wunderbare Schöpfung täglich zerstöre. Ich kann garnicht anders.
    Das beginnt früh mit dem Kaffee kochen,
    Mit erzeugten Strom aus eventuellen Müllverbrennungsanlagen. Wenn ich auf Arbeit fahre und die Umwelt verpeste.
    Was bildet sich der Mensch eigentlich ein? Das er die Schöpung bewahren könne, nachdem er das Paradies verloren hat?
    -Immer mehr Christen verlassen die Wege Gottes.
    Sie finden das Licht nicht, welches auch nicht mehr gepredigt wird.
    -Die Kirche verwechselt Fakultätsreife mit geistiger Reife in Christus.
    -Wie kann es sein, dass ich als Kirchensteuerzahler eine Genehmigung
    einholen muss, wenn ich als Christ einen Kirchenraum brauche, um zu beten und zu Reden mit Freunden, die ich ja letztlich in die Kirche Christi führen will.
    -Was soll das mit den eigentlich sebstverständlich offenen Kirchentüren?
    Die Kirchen sammeln Kunstwerke, Schätze, Orgeln für hunderttausende Euros. Kammeras sind installiert. Wer weiss nicht ob auch Wanzen unter der Kirchenbank?
    Mein Haus soll ein Bethaus sein spricht Jesus. Das alleine ist es nicht mehr.
    -Zu Weihnachten fahren top Chöre hunderte Kilometer durch´s Land
    und erfreuen die herzen der Menschen.
    Ist denn denn aber nicht möglich, dass der Chor wenigstens einLied mit der Gemeinde singt? Was ist das für ein komisches Christentum?
    Ein zusammensingen würde den Glauben aller stärken.
    Wir gehören zusammen!
    -Alles läuft fromm-diktatorisch von oben nach unten ab.
    Ohne jemanden verletzen zu wollen.
    Ach was bin ich naiv.

    -Cristen sind Jahrzehnte auf Kirchen -Ordnungen getrillt.
    Nicht aber auf Herzenshingabe an den Herrn.
    Was kümmerts die Gemeinde, ob Ps. 26 oder Ps. 139 dran ist?
    Der Geist ist´s der lebendig macht.
    Vater Unser: „Wie im Himmel“ .Wer glaubt denn noch drann?
    Wer predigt ihn noch? Keiner ist durchgedrungen, nicht einer?
    Wäre es so, würde der Himmel auch gepredigt werden.
    -Wir Menschen streben nach Geld und Macht.
    Tut es die Kirche ebenso, nimmt man es ihr übel.
    Ich war erschüttert, als ich zum Kirchentag in Wittenberg hören musste: „dass wir unter so vielen Religionen der Welt, als Christen alleine nicht mehr bestehen können.
    Ich sage: Nein, das können wir als Religion nicht.
    Aber als Kinder Gottes in Christus werden wir es.
    Der Geist Christi lässt uns eins werden.

    herzlichst Rainer!
    Bitte um Antwort.

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