Cantate, 14. Mai 2017, Matthäus 21,14-17

Cantate heißt der Sonntag: Das heisst „singet! An diesem Sonntag kann mehr als sonst gesungen werden. „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn, freuet euch seiner und dienet ihm gern, all ihr Völker, lobet den Herrn“ . Wünscht euch ein Lieblingslied!

1. Luther hat viel gesungen. Zum Beispiel „Vom Himmel hoch“Gelobet seist du Jesus Christ“, „Ein feste Burg“ und „Erhalt uns Herr bei deinem Wort“ im deutsch-russischen Gesangbuch.

Christen singen. Das haben sie immer gemacht. Das Singen im Gottesdienst kommt von den Juden. Psalmen sind die Lieder des „alten Bundes“. Die haben die ersten Christen auch gesungen. In der Reformation wurde das Singen der Gemeinde neu entdeckt. Vorher hat der Priester und der Chor nur gesungen.

Singen ist doppeltes Gebet. Also singt! Zum Beispiel „Jesu geh voran..“

1. Der Predigttext Matthäus 21,14-17 fordert zum Singen und Beten auf.

Die Kinder im Tempel sangen spontan. Sie sahen, wie Lahme und Blinde durch Jesus geheilt wurden. Sie sangen ein kurzes Lied. Eines, das sie kannten und für passend hielten: „Hosianna dem Sohn Gottes“ Das wurde dauernd im Tempel gesungen. Besonders an Festtagen. Ihr dürft auch einfache Lieder singen. Halleluja genügt für den Anfang. Wiederholt die Lieder, bis ihr sie auswendig könnt und auch daheim singen könnt.

Weil Gott Wunder tut. Er hat Euch bewahrt und Leben und Frieden erhalten. Das fiel mir bei der Erinnerung an das Kriegsende 1945. Aber auch persönliche Erfahrungen. Deshalb singen wir Loblieder.

Jesus hat durch Gebet geheilt. Auch wenn das nicht berichtet wird.

2. Betest Du? Beten heisst mit Gott reden. Mit Lob, Dank, Bitte und Bitten für Andere.

Wann betest Du? – Regelmäßig ist gut: Am Morgen, vor dem Einschlafen, vor dem Essen. Aber auch sonst. Wenn ich Böses erlebe oder Schönes. Wenn ich aus dem Hause gehe, unterwegs, bei Fahren und Gehen und wenn ich heimkomme. Wenn ich die Zeitung gelesen habe oder die Nachrichten gesehen habe. Da ist genug Grund zum Beten!

Wie betest Du? Gut sind feste Gebete wie das Vaterunser. Das können die andern mitsprechen. Aber auch mit eigenen Worten. Das müssen viele evangelische Christen erst lernen. Laut oder leise. Aber auch das „Herzensgebet“. Laut oder nur für mich sage ich IHM, was mich freut oder belastet.

Was darf ich erbitten? Alles! Dass ein Feigenbaum durch einen Fluch verdorrt, ist ein extremes Beispiel. Es soll Euch ermutigen, alles, aber auch wirklich alles, was euch bedrängt oder was ihr wünscht, IHM zu sagen. Auch wenn es unmöglich scheint. Er wird euch hören und geben, was gut ist. Vielleicht anders als du es wünschst. „Dein Wille geschehe“ gilt immer!

In einem Konfirmationsgottesdienst habe ich zu diesem Text einen grünen und einen dürren Baum aufgestellt: Ihr sollt gute Früchte bringen. Dazu gebe euch Gott Geist und Stärke und gute Früchte.

Dazu seid Ihr auf der Welt: gute Früchte zu bringen! Betet dafür.

Und dann könnt Ihr einmal Danklieder singen!

Gebetet wird in dieser Woche für die Menschen in Botwana und Sambia. Und ich bete für die Menschen in Israel, Palästina, Syrien und Libyen Gebetet wird in dieser Woche auch für die Menschen in Kenia und Tansania. Und die Ukraine.Lesungen Kol 3,12-17: Singt! Mt 11,25-30 Grund zum Singen: Jesus hilft!

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