Erntedank, 1. Oktober 2017, Jesaja 58,7-12

Erntedank wird bei uns gefeiert. Spenden werden an den Altar gebracht. Sie werden an Menschen verteilt, die es brauchen! –
„Alle gute Gabe kommt her vom Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt, drum
dankt ihm dankt und hofft auf ihn“ (so in einem immer an Erntedank gesungenen Lied)

So wie ein neues Lied, das den Text Jesaja 58,7-12 zusammenfasst:
„Brich mit dem Hungrigen dein Brot,
sprich mit dem Sprachlosen ein Wort,
sing mit den Traurigen ein Lied,
teil mit dem Einsamen dein Haus,
such mit den Fertigen ein Ziel! – (vorsprechen und von allen wiederholen lassen!)

Diese Mahnungen gelten uns allen.
Sie gelten aber schon damals dem ganzen Volk!
Gott interessiert sich nicht nur für den Einzelnen!
Gott will sozialen Frieden und menschliche Gerechtigkeit im Volk! – Damals für die Juden. Das gilt auch für Deutschland und Russland und die ganze Welt.

Da kommt es auf die Menschen an, die wie Wasserquellen sind. Nicht an das Selbertrinken denken und Vorrat speichern wollen! Sie schenken und teilen aus, was sie haben! –
Und werden dadurch gesegnet!

Wer viel hat, von dem erwartet Gott viel! –
Und dass wir von den Geschenken weiter geben.

Das gilt nicht nur für euch als Einzelne. Es gilt auch für Gemeinden und Staaten. Sie sollten keine neuen Schulden machen. Und alte Schulden zurück zahlen. Sie sollten armen Ländern helfen.
Sagt nicht wir können nichts machen. Redet mit denen reden, die etwas u sagen haben.
Der Prophet Jesaja sagt, dass die Völker nach Zion kommen werden und Gott anbeten werden. Jesus schickte die Apostel in alle Welt. Sie gingen zu allen Völkern. Die Kirche Jesu ist international und weltweit. Daran erinnern die Fürbitten im Gottesdienst. Mindestens beten für die Notleidenden könnt ihr, wenn ihr schon wenig tun könnt!

Heute aber dankt und teilt!

Ich wünsche Euch allen die Freude am Schenken und Ausschenken!
Gestern in Tscherkesk lasen wir in einem moslemisch geführten Imbiss:
Arme brauchen nur die Hälfte bezahlen. Auch in Karlsruhe gibt es Gasthaus, wo Obdachlose kostenlos etwas zu essen bekommen.
Dann geht es euch auch in Zukunft gut. Christen helfen in aller Welt. Das erkennen alle Religionen an.
Auch wenn unsere Hilfe nur Lücken füllt. Lückenbüsser zu sein ist gut. Und auch ausbessern, was kaputt gegangen ist!

Lesung: Lukas 12,13-21 Reichtum verpflichtet!
2. Kor .9, 6-15 Was Gott gibt, können wir weiter geben.
Weltweit gebetet wird in der nächsten Woche für die Menschen und Christen in Kolumbien, Venezuela, Ecuador

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