Jubilate, 7. Mai 2017, Joh 16,16-23a

Jubilate heißt der Sonntag: Das heißt „jubiliert“, freut euch, lobt Gott. Weil Jesus auferstanden ist und der Tod nicht das letzte ist, weder für uns noch für die Welt!
Der Predigttext Joh 16,16-23a steht in den Abschiedsreden Jesu. Jesus sagt: ich gehe fort. Aber ich komme wieder!
Wagt Ihr einem Sterbenden zu sagen: Wir sehen uns wieder?
Tröstlich, wenn ein Sterbender sagen kann: Auf Wiedersehen!
Das sagte Jesus seinen Jüngern.
Sie haben ihn an Ostern schon wiedergesehen.
Das überzeugte sie: Er ist zum Vater gegangen. Es gibt ein anderes Leben. Ein Leben nach dem Tod.
Und sie freuten sich darüber und erzählten diese Freude weiter.
Und Ihr dürft diese Freude und Hoffnung auf ein Leben nach Eurem Tode auch weiter sagen.
Das will der Text sagen:
1. Freuen werdet ihr euch. Am Ende Eures Lebens – aber auch jetzt schon, wenn Ihr Jesus treu bleibt und ihm nachfolgt. „Abwärts geht es mit mir, sagte jemand. Nein aufwärts, sagte der fromme Freund!“ Wir werden Jesus sehen. Und es gibt ein Wiedersehen mit unseren Lieben. In einer für uns unvorstellbaren Welt.
2. Eure Fragen werden eine Antwort bekommen: Die Fragen nach dem Sinn des Leidens, der Zukunft der Welt, vom Elend der Bürgerkriege im Sudan und Syrien. Warum diese junge Mädchen sterben muss und die jahrelang gelähmte ohnmächtige Frau nicht sterben darf.
Fragt nicht so viel, wartet ab!
3. Die Freude der Jünger an Ostern „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“ ist und soll auch unsere Freude sein.
4. Und weil Jesus lebt, dürfen wir ihn seinem Namen ihm alles sagen, laut oder leise, auch das Unmögliche und Unwahrscheinliche, alles was uns bedrängt und auf der Seele liegt. Auch im Gebet der Gemeinde!
Deshalb habt auch Ihr allen Grund auch nach Ostern weiter zu jubeln!
Gebetet wird in dieser Woche für die Menschen im Sudan mit derzeit schlimmen Bürgerkrieg und Hungersnot und Uganda. Und Syrien und die Ukraine.
Lesung 1. Johannes 5, 1-5

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