Trinitatis, 11. Juni 2017, Jesaja 6, 1-13

Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll! Dieses Lied hörte der Profet Jesaja. Von Engeln gesungen, dass die Wände wackelten! Nach dem Predigttext aus Jesaja 6, 1-13. So solltet Ihr am Dreieinigkeitsfest auch singen! Zum Abschluß des Christushalbjahres von Weihnachten über Karfreitag und Ostern bis zu Pfingsten.

In aller Welt soll dieses Lob gesungen werden. Es wird auch gesungen: Überall loben die Menschen Gott! Wenn auch in andern Sprachen, Riten und Traditionen. Alle Menschen wissen: wir sind jemand verantwortlich: Was tust du, wofür lebst du?

1. Weil Gott über uns, ist. Der Schöpfer, Erhalter und Herr der Welt und unseres Lebens.

2. Weil Gott in Jesus Christus, in seinen Worten und seinem Leben, bei uns war und

3. derselbe Gott in uns in Euch wirken will.

Also: Gott über uns, bei uns, in uns. Derselbe eine Gott, der größer als als alles was wir begreifen können.

Der Predigttext aus Jesaja 6 beschreibt seine Berufung im Jahre 736 vor Christus. Einer der wichtigsten Texte der Bibel! Oft gemalt und vertont. Besonders in der orthodoxen Kirche.

Die Engel loben Gott: Heilig heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seine Ehre voll.

Singt es auch. Jetzt, mindestens dreimal!

Dann tun wir das gleiche wie die Engel. Gott loben in Lob und Tat ist unsere Bestimmung. Dazu sind wir auf der Erde. Das ist unser Lebenszweck.

Jesaja erlebt Gott riesengroß und gewaltig mit dem kräftigen Gesang der Engel, dass die Schwellen zittern! und Rauch (Nebel? Weihrauch?) den Tempel erfüllt.

So erleben wir Gott wohl nicht. Aber Gott spricht durch Menschen, die Bibel, die Predigt, in der Stille oder der Musik oder der Schöpfung. Aber er kann uns auch mal packen!

Dann erschrecke ich. Wie bei einem Unglück, einer Krankheit. Dann verschlägt es mir die Sprache! Wer bin ich denn vor Gott in seiner Größe und Allmacht?

Er ruft euch: Reinigt unsere Lippen, dass wir etwas Richtiges, Gutes, Liebes sagen können – statt dem täglichen Geschwätz. Geschwätz: Klagen, Jammern, Schimpfen über Gott, die Andern und die Welt.

Gott beauftragt euch wie den Jesaja – seine Worte weiter zu sagen.

Das musste Jesaja in seiner Zeit. Das sollt ihr heute. Jeder an seinem Platz. Nicht alle als Bischöfe oder Prediger. Aber Du an Deinem Platz, Deinen Verwandten und Freunden und Kollegen sollst Du sagen: Gott ruft Dich. Du sollst ihn loben durch Wort und Tat. Dazu bist du auf der Welt!

So segne euch Gott, der über, bei und in euch ist.

Das Lied 1 (Allein Gott in der Höh sei Ehr) ist ein Loblied auf die Dreieinigkeit.

Wir beten heute mit allen Christen in der Welt für die Kirchen und Menschen in Angola und Mozambique. . –Und auch für Libyen und Syrien und die Ukraine!

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